Perkussionsschlägel & -sticks für den richtigen Klang und das richtige Ansprechverhalten
Der Schlägel oder Stick, mit dem du spielst, ist ein direkter Bestandteil des Instrumentenklangs. Der Wechsel von einem weichen zu einem harten Schlägel kann sowohl Attack und Lautstärke als auch die Deutlichkeit der hervortretenden Töne verändern. Daher sollte die Wahl immer vom Instrument abhängen, auf dem du spielst.
In dieser Kollektion findest du Schlägel, Mallets, Beater und Spezialsticks für eine Vielzahl von Perkussion-Instrumenten – von marimba und Xylofon bis hin zu Pauken, Gong, bassdrum, Timbales und anderen Orchester- und Perkussionsinstrumenten.
Welchen Perkussionsschlägel solltest du wählen?
Beginne mit dem Instrumententyp. Ein marimba-Schlägel, ein Paukenschlägel und ein Gongschlägel sind für völlig unterschiedliche Oberflächen und Spielweisen ausgelegt, auch wenn sie grundsätzlich alle dazu dienen, ein Instrument anzuschlagen.
- Keyboardschlägel: werden unter anderem für marimba, Xylofon und Glockenspiele verwendet.
- Paukenschlägel: verfügen typischerweise über Köpfe und eine Gewichtsverteilung, die für kontrollierte Anschläge auf dem Paukenfell und verschiedene Artikulationsgrade entwickelt wurden.
- Gong- und bassdrum-Schlägel: haben größere Köpfe und mehr Masse, damit größere Instrumente richtig in Schwingung versetzt werden können.
- Timbales-Sticks: sind normalerweise schlanker als gewöhnliche Trommelsticks und wurden für das direkte, artikulierte Ansprechverhalten von Timbales und lateinamerikanischer Perkussion entwickelt.
- Spezial-Beater: gibt es unter anderem für Cajon, Woodblocks, Bodhrán und andere Instrumente, bei denen ein gewöhnlicher Trommelstick nicht den gewünschten Klang erzeugt.
Weicher, medium oder harter Schlägel?
Die Härte hat großen Einfluss auf das Verhältnis zwischen Attack und Resonanz. Ein weicherer Schlägel erzeugt im Allgemeinen einen runderen Anschlag und lässt mehr von der Resonanz des Instruments dominieren, während ein härterer Schlägel den Anschlag selbst hervorhebt und für mehr Definition sorgt.
Weiche Schlägel
Weiche Mallets eignen sich, wenn du einen warmen und runden Klang wünschst oder eine größere Resonanzfläche ohne scharfen Attack in Bewegung versetzen möchtest. Sie werden je nach Instrument und musikalischem Zusammenhang unter anderem auf marimba, Pauken, Gong und bassdrum verwendet.
Medium-Schlägel
Medium-Modelle liegen zwischen Wärme und Definition und sind daher oft eine vielseitige Wahl. Auf melodischen Perkussionsinstrumenten können sie einen deutlichen Ton erzeugen, ohne den Anschlag unnötig hart zu machen.
Harte Schlägel
Härtere Köpfe erzeugen einen markanteren Attack und können schnelle Passagen und einzelne Töne deutlicher machen. Sie sind unter anderem für bestimmte Xylofone, Glockenspiele und andere Instrumente geeignet, bei denen die Artikulation klar hervortreten soll.
Es gibt keine Härte, die für alles am besten geeignet ist. Die richtige Wahl hängt sowohl von der Konstruktion und dem Register des Instruments als auch vom Ensemble und dem gewünschten Klang ab.
Das Material des Kopfes verändert den Klang
Perkussionsschlägel gibt es mit vielen verschiedenen Kopftypen. Garn, Filz, Gummi, Kunststoff, Holz und andere harte Materialien reagieren unterschiedlich auf die Spielfläche des Instruments.
Bei melodischen Instrumenten ist die Kombination aus Material und Härte besonders wichtig. Ein Xylofon muss beispielsweise nicht unbedingt mit demselben Schlägel wie eine marimba gespielt werden, auch wenn beide Instrumente aus gestimmten Klangplatten bestehen.
Bei größeren Orchesterinstrumenten sind auch die Größe und Masse des Kopfes entscheidend. Ein Gong oder eine Konzert-bassdrum erfordert typischerweise einen Schlägel, der ausreichend Energie auf das Instrument übertragen kann, ohne einen unnötig harten Anschlag zu erzeugen.
Schlägel für marimba, Xylofon und Glockenspiel
Für melodische Perkussion – häufig unter der Bezeichnung Keyboard-Perkussion zusammengefasst – wird der Schlägel sowohl nach dem Material der Klangplatten als auch nach der gewünschten Artikulation ausgewählt.
Das Sortiment umfasst weiche, medium und harte Keyboard-Mallets sowie stärker spezialisierte Modelle. Hier findest du unter anderem Lösungen von Vic Firth, Studio 49 und Trommus.
Wenn du mehrere verschiedene melodische Perkussionsinstrumente spielst, ist es daher oft von Vorteil, mehr als ein Schlägelset in der Tasche zu haben, statt zu versuchen, dasselbe Modell für alles zu verwenden.
Paukenschlägel, Gongschlägel und Schlägel für bassdrum
Im Bereich der Orchesterperkussion gibt es Schlägel mit sehr unterschiedlichen Funktionen. Paukenschlägel müssen eine präzise Kontrolle über Artikulation und Dynamik ermöglichen, während ein Gong- oder bassdrum-Schlägel deutlich mehr Masse bewegen können muss.
Bei bassdrums kann der Unterschied zwischen einem weichen, schweren Schlägel und einem stärker artikulierten Modell deutlich sein. Der eine kann für einen breiten, tiefen Anschlag sorgen, während der andere rhythmische Figuren klarer hervortreten lässt.
Vic Firth nimmt mit unter anderem Keyboard-, Timpani-, Gong- und bass drum-Mallets einen großen, aktuellen Teil des Sortiments ein. Darüber hinaus findest du aktuelle Modelle von unter anderem GEWA und Innovative Percussion.
Sticks für Timbales und lateinamerikanische Perkussion
Timbales werden normalerweise mit relativ schlanken Holzsticks ohne den traditionellen Tip gespielt, den man von vielen Trommelsticks kennt. Das erzeugt sowohl auf den Fellen als auch auf der Metall-Shell des Instruments einen direkten Klang.
Die Kollektion enthält mehrere aktuelle Timbales-Sticks von Latin Percussion in verschiedenen Stärken und Längen, sodass du je nach Griff, Gewicht und gewünschtem Ansprechverhalten wählen kannst.
Für andere Arten von lateinamerikanischer und World-Perkussion gibt es ebenfalls stärker spezialisierte Beater, deren Konstruktion an das jeweilige Instrument angepasst ist.
Spezialschlägel für Cajon, Woodblock und andere Instrumente
Nicht alle Perkussions-Beater passen in die klassischen Kategorien. Es gibt beispielsweise Schlägel für Woodblocks, Bodhrán und andere Instrumente sowie Beater, mit denen sich eine Cajon auf andere Weise als mit den Händen spielen lässt.
Das kann relevant sein, wenn du den Attack des Instruments verändern, mit einer anderen Technik spielen oder mehrere Instrumente im selben Setup kombinieren möchtest.


















