Perkussionsfelle – Ersatzfelle für Conga, Bongo, djembe und Perkussion
Ein Perkussionsfell hat großen Einfluss auf Ton, Attack, Ansprache und Spielgefühl. Ein neues Fell kann daher den Charakter von allem, von Conga und Bongo bis hin zu djembe, Timbale und brasilianischer Perkussion, deutlich verändern.
Hier findest du Ersatzfelle und Perkussionsfelle für eine große Auswahl an Instrumenten. Das Sortiment umfasst unter anderem Lösungen von Latin Percussion, Toca, GEWA und Mano Percussion.
Suchst du Felle für gewöhnliche Trommeln wie Snare-drum, Toms oder bassdrum, findest du diese stattdessen unter Trommelfelle. Den gesamten Bereich mit Handperkussion und Rhythmusinstrumenten findest du unter Perkussion.
Welches Perkussionsfell sollte ich wählen?
Am wichtigsten ist zunächst, das genaue Instrument und die Größe zu bestimmen, für die das Fell passen soll. Bei Perkussionsinstrumenten reicht der Durchmesser allein nicht immer aus, da auch Rand, Kragen, Stimmsystem und Instrumentenserie eine Rolle spielen können.
Ein 11" Fell ist daher nicht automatisch mit allen 11" Congas kompatibel. Viele Ersatzfelle sind für bestimmte Modelle oder bestimmte Rim-Typen gefertigt.
Prüfe daher immer:
- Instrumententyp
- Durchmesser und angegebene Größe
- Marke und Modell
- Rim- oder Randtyp
- ob das Fell für mechanische oder seilbasierte Stimmung vorgesehen ist
- Material und gewünschter Klangcharakter
Congafelle
Die Conga stellt hohe Anforderungen an Ansprache und Haltbarkeit des Fells. Schläge mit den Händen müssen sowohl voll klingende offene Töne als auch deutliche Slaps und kontrollierte gedämpfte Schläge ermöglichen.
Im Sortiment findest du Congafelle in verschiedenen Größen und Konstruktionen, unter anderem von Latin Percussion und Toca. Dazu gehören Felle für Größen und Varianten wie Quinto, Conga, Tumba, Super Tumba und Requinto.
Bei Congafellen ist es besonders wichtig, die Kompatibilität mit dem jeweiligen Rim-Typ zu prüfen. Latin Percussion verwendet beispielsweise mehrere unterschiedliche Systeme und Serien, sodass zwei Felle mit nahezu gleichem Durchmesser nicht unbedingt austauschbar sind.
Bongofelle
Bongos bestehen aus einer kleineren Macho-Trommel und einer größeren Hembra. Die beiden Trommeln haben unterschiedliche Durchmesser und benötigen daher unterschiedliche Felle.
Ein gutes Bongofell muss schnell auf Finger und Handfläche reagieren und gleichzeitig eine relativ hohe Spannung aushalten können. Das Sortiment umfasst sowohl traditionelle Felle als auch synthetische Alternativen für verschiedene Serien, unter anderem von Latin Percussion und Toca.
Beim Austausch solltest du sowohl die Größe als auch die Bongo-Serie prüfen, für die das Fell entwickelt wurde.
djembe-Felle
Eine djembe muss sowohl einen tiefen Basston als auch markante Ton- und Slap-Laute liefern können. Spannung, Material und Stärke des Fells haben daher großen Einfluss auf die gesamte Dynamik des Instruments.
Im Sortiment findest du unter anderem GEWA Liberty Series-Fellsysteme für sowohl seilgestimmte als auch mechanisch gestimmte djemben. Es ist wichtig, die richtige Version zu wählen, da sich die Konstruktion rund um das Fell unterscheidet.
Timbale-Felle
Timbales verwenden relativ stark gespannte Felle, die einen schnellen und präzisen Attack liefern sollen. Sie werden häufig in Latin, Salsa, Funk und modernen Perkussions-Setups eingesetzt, bei denen sich die Trommeln deutlich gegen die übrige Instrumentierung durchsetzen müssen.
Latin Percussion ist im Sortiment mit Timbale-Fellen in mehreren Größen stark vertreten, unter anderem für die Aspire-, Matador- und Professional-Serien.
Bei der Auswahl eines Timbale-Fells solltest du sowohl den Durchmesser als auch das konkrete Trommelmodell prüfen.
Felle für Batá
Batá-Trommeln haben eine andere Konstruktion als traditionelle Congas und Bongos und verwenden spezielle Felle für die verschiedenen Trommeln und Enden.
Das Sortiment umfasst Batá-Felle von Latin Percussion und Toca, unter anderem für Iya, Itolele und Onconcolo. Hier ist die Modellkompatibilität besonders wichtig. Wähle daher nach den Angaben des Herstellers und nicht nur nach dem Durchmesser.
Felle für brasilianische Perkussion
Die Auswahl umfasst auch Ersatzfelle für verschiedene Formen brasilianischer Perkussion. Dazu gehören unter anderem Surdo, Pandeiro, Repinique, Caixa, Cuica, Tamborim, Rebolo und Tantan.
Die verschiedenen Instrumente stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an das Fell. Ein großes Surdo-Fell muss beispielsweise viel Luft bewegen und einen kräftigen Bass liefern, während ein Tamborim schnell und präzise reagieren muss.
Das verdeutlicht, warum ein Perkussionsfell nach dem konkreten Instrument und nicht allein nach dem Durchmesser ausgewählt werden sollte.
Natur- oder synthetisches Perkussionsfell?
Naturfelle
Naturfelle werden typischerweise beispielsweise aus Ziegenhaut oder anderen Tierhäuten hergestellt. Das Material wird traditionell bei vielen Handperkussionsinstrumenten verwendet und kann eine lebendige, organische und komplexe Ansprache bieten.
Naturmaterialien reagieren gleichzeitig auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Spannung kann sich daher beispielsweise zwischen einem trockenen Übungsraum und einer feuchten Bühne im Freien stärker verändern.
Synthetische Felle
Synthetische Felle und faserbasierte Konstruktionen wurden entwickelt, um eine gleichmäßigere Ansprache und größere Stabilität unter wechselnden Bedingungen zu bieten.
Im aktuellen Sortiment findest du unter anderem Fiberskyn-, Fiberskin- und andere synthetische Lösungen für verschiedene Perkussionsinstrumente.
Sie können auf Tour, im Unterricht und bei Live-Auftritten praktisch sein, wenn die Instrumente zwischen unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten bewegt werden.
Welche Bedeutung hat die Fellstärke?
Die Stärke beeinflusst sowohl Ansprache, Ton als auch Haltbarkeit. Ein relativ dünnes Fell reagiert schnell und kann einen markanten Attack erzeugen, während eine kräftigere Konstruktion häufig stärker belastbar ist und dem Ton ein anderes Gewicht verleiht.
Bei Handperkussion geht es jedoch nicht nur um die Stärke. Material, Spannung, Durchmesser, Rand und die eigene Konstruktion des Instruments sind mindestens ebenso wichtig.
Woher weiß ich, ob mein Perkussionsfell gewechselt werden muss?
Ein Perkussionsfell muss nicht unbedingt gerissen sein, bevor es ausgetauscht werden sollte. Mit der Zeit kann das Material seine Spannkraft verlieren und schwieriger zu stimmen sein.
Typische Anzeichen sind Verformungen, Risse, eine sehr ungleichmäßige Spannung, schlechte Ansprache oder dass sich das Instrument nicht mehr auf den gewünschten Ton stimmen lässt.
Bei Naturfellen können Klima und langjährige Nutzung die Eigenschaften des Materials ebenfalls allmählich verändern.
So misst du ein Perkussionsfell
Die vom Hersteller angegebene Größe ist normalerweise der beste Ausgangspunkt. Wenn du ein vorhandenes Fell mit Modellnummer hast, ist es oft noch besser, diese für die Suche nach einem direkten Ersatz zu verwenden.
Wenn du selbst misst, solltest du beachten, dass Perkussionsinstrumente nicht immer derselben standardisierten Größenlogik wie gewöhnliche Trommeln folgen.
Daher sollte die Messung zusammen mit Marke, Modell und einer eventuellen Ersatzteilnummer des Instruments verwendet werden.
Kann ich ein Fell einer anderen Marke montieren?
Einige Perkussionsinstrumente können kompatible Felle anderer Hersteller verwenden, dies sollte jedoch nicht allein anhand des Durchmessers angenommen werden.
Besonders bei Congas und Bongos können Rim, Kragen und Korpusmaße zwischen den Serien variieren. Wenn der Hersteller bestimmte kompatible Modelle angibt, ist dies die sicherste Referenz.
Stimmung von Perkussionsfellen
Beim Aufziehen eines neuen Fells sollte die Spannung schrittweise und gleichmäßig rund um das Instrument verteilt werden. Wenn eine Stimmschraube deutlich stärker als die anderen angezogen wird, kann sich das Fell schief setzen und ungleichmäßig reagieren.
Arbeite daher rund um die Trommel in kleinen Schritten und kontrolliere fortlaufend sowohl Spannung als auch Ton.
Bei seilgestimmten Instrumenten wie bestimmten djemben läuft der Vorgang natürlich anders ab als bei mechanisch gestimmten Congas, Bongos und Timbales.


















