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MIDI-Keyboards sind ein Must-have im modernen Tonstudio. Es gibt keine Grenzen für die kreativen Möglichkeiten, die dir ein MIDI-Keyboards als Komponist bietet. Wenn du auf der Suche nach einem dieser smarten controller bist, kann das schnell zum Dschungel werden, da es viele verschiedene Modelle zur Auswahl gibt. Aber keine Sorge! Wir helfen dir dabei, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen – lies hier weiter! 🎹
In diesem Test schauen wir uns verschiedene MIDI-Keyboards von unterschiedlichen Brands mit individuellen Funktionen an. Wir haben hier 5 unserer beliebten Modelle ausgewählt:
1. Akai LPK25
Akai LPK25 ist ein fantastisches MIDI-Keyboards für Einsteiger für alle, die ein Tasten-Set suchen und nicht Unmengen Geld ausgeben wollen. Dieser leichte und portable MIDI-controller ist ideal für Producer unterwegs sowie für Live-Auftritte dank der integrierten Arpeggiator-Funktion. Die Plug-and-play-Verbindung sorgt außerdem für eine besonders einfache Einrichtung.
Ich habe LPK25 inzwischen persönlich seit einigen Jahren besessen und zur Musikproduktion genutzt, ohne Probleme mit der Stabilität – was jedoch offenbar für andere, die dieses MIDI-Instrument gekauft haben, ein Thema ist. Das größte Problem, das Leute mit dem LPK25 haben, betrifft den USB-Stecker.
Ich nutze mein Akai LPK25 meist, wenn ich auf Reisen bin, was nur ein paar Mal im Jahr vorkommt; daher bekommt es nicht so viele „Schläge“ ab. Ein guter Tipp (gilt für sämtliches Equipment mit USB): Ziehe während des Transports IMMER den USB-Stecker ab – so wird er längst nicht so stark belastet, wie wenn er eingesteckt bleibt, wie ich es bei vielen gesehen habe.
Akai LPK25 ist absolut fantastisch, um es unterwegs dabeizuhaben, aber dennoch würde ich es als MIDI-Keyboards für Einsteiger einstufen. Für fortgeschrittenere oder professionelle Musiker würde ich ganz klar empfehlen, etwas mehr Geld in ein etwas größeres Modell mit gewichteten oder halbgewichteten Tasten zu investieren – vielleicht sogar ein digital piano. Auf diesen Typ gehen wir weiter unten in diesem Test ebenfalls ein.

Specs:
- Anzahl Tasten: 25 Stk. (anschlagdynamisch)
- Funktionen: Arpeggiator, Sustain-Taste, Octave-Anpassung, Tap-Tempo
- Kompatibel mit Mac & PC
Vorteile:
- Super praktisch zum Mitnehmen
- 25 anschlagdynamische Tasten
- Arpeggiator, Sustain-Taste, Octave Up- und Down- sowie Tap-Tempo-Tasten
- Plug-and-play USB-Verbindung zu Mac oder PC, die keine externe Software-Installation erfordert
- 4 programmierbare Memory-Banks
Nachteile:
- Risiko, dass der Stecker bei häufigem Transport beschädigt wird
2. Arturia Minilab MKII
Die Optik dieses MIDI-Keyboards ist sehr ansprechend. Es hat im Vergleich zu vielen anderen ein sehr „cleanes“ Design. Einer der Vorteile dieses Keyboards ist, dass es mit schmalen Tasten gebaut ist. Der Grund, warum Arturia das gemacht hat, war, die Spielmechanik der Tasten zu verbessern. Ich persönlich finde, das funktioniert hervorragend.
Arturia konnte einen Mini-Controller auf den Markt bringen, der extrem erschwinglich und leicht zu spielen ist. Wie ordnet sich das im Vergleich zur restlichen Konkurrenz ein?
Persönlich finde ich, dass das gut zusammenpasst. Wenn du Wert auf Langlebigkeit legst, greifst du immer zu Arturia-Produkten. Glaub mir, die sind wie Panzer gebaut. Der Nachteil ist, dass sie etwas schwerer sind. Der ganze Zweck der kleineren Arten von MIDI-Controllern ist die Portabilität, und ein Produkt, das ein bisschen schwerer ist, kann in Situationen, in denen du es mitnehmen musst, ein Nachteil sein. Allerdings kann man sagen, dass das Arturia Minilab MKII ein sehr gutes Werkzeug für das kleinere Studio ist, in dem der Platz meist knapp ist.
Hinweis: Das MiniLab MKII wiegt knapp anderthalb Kilogramm. Das ist immer noch ein extrem leichtes Produkt – sieh das also keinesfalls als Dealbreaker.

Specs:
- 3 x Musiksoftware im Lieferumfang enthalten
- USB/MIDI Keyboards & Controller
- 25 anschlagdynamische Slim-Tasten
- 2 Bänke mit 8 hochwertigen, anschlagdynamischen Pads mit RGB-Licht
- 16 Drehregler, 2 Drucksensoren für Pitch Bend und Modulation Wheel
- 8 Benutzer-Presets
- Oktave hoch und runter
- Sustain-Pedal-Klinkenausgang (separat erhältlich)
- USB-Bus-Power
- Mac- und PC-kompatibel
- Gewicht: 1,5 kg.
Vorteile:
- Langlebigkeit Tasten in hoher Qualität
- Gut fürs Geld
Nachteile:
- Wiegt mehr als die meisten in dieser Klasse
- Im Lieferumfang ist nicht so viel Software enthalten wie bei anderen MIDI-Keyboards
3. Novation Launchkey Mini MK3
Wie seine Vorgänger ist das Launchkey Mini MK3 eine kombinierte Tasten- und Pad-Einheit, die primär für Plug-and-Play mit Ableton Live konzipiert ist. Die Größe ist überschaubar und das Design sehr aufgeräumt. Insgesamt ist es in der Breite etwa so groß wie ein durchschnittlicher Laptop, und dank der leichten Bauweise kannst du es in eine Tasche werfen und merkst es kaum. Trotz der Größe des Launchkey Mini wirkt es ziemlich robust, und das Layout fühlt sich nie zu beengt an. Novation hat das 25-Tasten-Mini-Keyboard mit einem der besten Tastensets aktualisiert, das ich bisher bei einem controller dieser Größe gespielt habe. Die Pitch- und Mod-Wheels befinden sich oben links am Gerät. Das Novation Launchkey Mini MK3 bietet reichlich Möglichkeiten, die 16 integrierten Drumpads zu spielen, die quer über das Gerät angeordnet sind – das fühlt sich sehr angenehm und intuitiv an. Gleichzeitig ist es ein starkes Feature, dass sie alle anschlagdynamisch sind, also darauf reagieren, wie fest du sie drückst, und damit den Velocity-Parameter in dem von dir verwendeten DAW steuern.
Das einzige Hardware-Element, das sich beengt anfühlt, ist das Set an Drehreglern entlang der oberen Kante – sie sind etwas umständlich zu bedienen, aber definitiv nicht unmöglich.
Launchkey Mini wurde mit Blick auf Ableton Live-Nutzer entwickelt und bietet Plug-and-play-Kontrolle über eine breite Palette an Funktionen von DAWs. Du kannst Drum-Kits über die Pads spielen, die Drehregler zum Anpassen von Parametern nutzen, Samples und Szenen starten und die Mixer-Parameter in der Software einstellen. Die Integration mit anderen DAWs ist ebenfalls beeindruckend. Es arbeitet auch gut mit Reason und Logic, während Novations browserbasiertes Components-System die Konfiguration der MIDI-Signale des Geräts erleichtert.

Specs:
- Optimiert für Ableton Live
- Kompatibel mit allen gängigen DAWs
- 16 anschlagdynamische RGB-Pads, 8 Drehregler
- Tasten für Play, Stop, Solo, Mute und Oktavwechsel
- 8 Rotary-Controller
- Berührungsempfindliche Felder für Pitch und Modulation
- Arpeggiator, Sustainpedal-Eingang
- Fixed Chord Mode – Ein-Finger-Akkordautomatik
- Gewicht: 689 g.
Vorteile:
- Perfekt konzipierter MIDI-Controller
- Funktioniert hervorragend mit oder ohne Ableton Live
Nachteile:
- In der Drehregler-Sektion kann es eng werden
4. Arturia Keylab Essential 61
Als ich KeyLab Essential 61 getestet habe, war ich besonders vom Design dieses fantastischen MIDI-Keyboards beeindruckt. In einer Welt, in der viele MIDI-Controller wirken können, als wären sie aus billigen Materialien gefertigt, hat Arturia bei der Konstruktion dieser Keyboards definitiv nicht gespart. Obwohl das Gerät extrem leicht ist und nur etwas über 3 Kilo wiegt, fühlt sich der Controller robust an und ist sowohl für die Bühne als auch fürs Studio bestens geeignet.
Auf der Rückseite des Controllers befinden sich ein 9V-DC-Netzteilanschluss, USB/MIDI-Out und ein Sustainpedal-Eingang. Obwohl ich es bevorzuge, zusätzlich einen Eingang für ein Expression-Pedal zu haben, ist das definitiv kein Grund, mich gegen dieses Modell zu entscheiden. Die KeyLab Essential-Serie ist auf Effizienz ausgelegt, und das Weglassen dieser Funktion würde nur die engagiertesten MIDI-Pianisten auf der Bühne betreffen.
Das Design des Essential 61 ist auf erfrischend intuitive Weise strukturiert. Du erhältst ein informatives LED-Display sowie einen 360°-Selector für Presets, der mittig integriert ist. Links sind MIDI-Transponierung, Drumpads und Transport-Controls angeordnet. Darüber hinaus können die Drumpads auch als Software-Shortcuts fungieren, was wirklich smart ist! Auf der rechten Seite verfügt der Controller über 9 endlose Encoder-Regler und 9 Fader, die du auch zur Steuerung deiner DAW nutzen kannst.
Die vielleicht benutzerfreundlichste Funktion des KeyLab Essential 61 ist die Integration mit der mitgelieferten Software. Ableton Live 9 Lite und Arturias Analog Lab 2 sind im Lieferumfang des Controllers enthalten, und seine Bedienelemente werden für beide Programme automatisch konfiguriert. Die Analog-Lab-Software nutzt Arturias hervorragende Software-Instrumente, einschließlich ihrer vielfach gelobten Nachbildungen klassischer Vintage-Analog-Synths.

Specs:
- 9 Drehregler, 9 Fader, 13 Taster
- LCD-Display
- Pitchbend- und Modulationsrad
- Chord-Play-Modus
- USB, MIDI-Ausgang, Sustain-Pedal-Eingang
- Stromversorgung über USB
- Software inklusive: Arturia Analog Lab 3, Ableton Live Lite Lizenz und UVI Grand Piano Lizenz
- Gewicht: 3,3 kg
Vorteile:
- Solide, robuste Verarbeitung in einem Leichtgewichtspaket.
- Intuitives Layout und Controller, inklusive 360º MIDI-Regler und vollständiger DAW-Integration.
- State-of-the-Art-Software für Musikproduktion und Sounddesign im Lieferumfang enthalten.
Nachteile:
- Kein Eingang für ein MIDI-Expression-Pedal
- Die MIDI-Fader könnten etwas robuster sein.
5. Kurzweil KM88
Zum Abschluss dieses Tests nehmen wir eines der ganz großen MIDI-Keyboards unter die Lupe. Der KM88 ist Kurzweils erster reiner MIDI-Controller. Ich helfe dir kurz dabei, besser einzuordnen, was du von diesem MIDI-Flaggschiff erwarten kannst und wie es sich als Masterkeyboard in deine Studio-Umgebung einfügt.
Kurzweil hat sich im Bereich Synthesizer und Stage Pianos wirklich einen Namen gemacht. Diese über Jahre aufgebaute Expertise findet sich auch im neuen MIDI-Controller wieder. Die oben genannten Instrumente hatten bereits hervorragende Masterkeyboard-Funktionen integriert. Daher ist es nur konsequent, ein reines Controller-Keyboard ohne Klangerzeugung auf den Markt zu bringen – und hier ist es: Kurzweil KM88.
Besonders interessant ist das voll gewichtete Hammermechanik-Keys mit 88 Tasten (Hammermechanik wie beim echten Klavier; abgekürzt RPHA), das sich in sieben verschiedenen Anschlagdynamik-Kurven einstellen lässt. Die Keyboards lassen sich zudem in vier Zonen mit jeweils individueller Zuweisung aufteilen.
Neben dem durchdachten Klaviaturkonzept bieten auch die Tasten, Knöpfe und Controller durch frei zuweisbare Funktionen eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wenn dir das nicht reicht, lassen sich die Controller virtuell erweitern. Die einfache Editierfunktion und der Preset-Speicher runden den Funktionsumfang ab. Insgesamt ergibt sich beim Kurzweil KM88 ein Gesamtbild, das perfekt in jedes professionelle Studio-Setup passen dürfte.

Specs:
- 88 Tasten RPHA Hammermechanik
- 4 Zonen
- MMC – MIDI Machine Control
- Akkord-Trigger
- Software für Windows und macOS
- MIDI Out und USB
- Gewicht: 18 kg
Vorteile:
- Hammermechanik wie beim echten Klavier (Real Piano Hammer-Action Keyboards)
- 120 Multi-User-Setups mit Instant Recall über Frontpanel-Schalter
Nachteile:
- Es gibt eigentlich keine echten Nachteile – außer, dass der Preis im Vergleich zu vielen anderen hoch wirken kann