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Von Ed Sheeran bis Bob Dylan – leg los und spiele coole Gitarren-Cover!

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    Die Gitarre ist das perfekte Instrument, um Cover deiner Lieblingssongs zu spielen. Lerne die ersten 4 Akkorde, und schon bist du bereit, die ersten 100.000 Songs zu spielen – oder deine eigenen zu schreiben. Es macht riesigen Spaß, neue Songs zu entdecken, in die man sich stürzen kann, und selbst komplexere Stücke lassen sich oft vereinfachen, sodass du ganz einfach starten kannst.


    Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Gitarre für den Einstieg. Eine E-Gitarre eröffnet dir die Möglichkeit, mit Effekten wie Distortion und Delay zu experimentieren. Eine spanische Gitarre hat Nylonsaiten, die weniger hart für die Finger sind und einen weicheren Klang bieten, während die klassische Western-Gitarre Stahlsaiten hat, die beim Greifen etwas härter für die Finger sind – dafür ist sie lauter und liefert den „richtigen“ Western-Sound, den man von den Legenden kennt – egal ob Ed Sheeran oder Bob Dylan.


    Zum Glück sind Akkorde und Techniken gleich, egal mit welcher Gitarre du beginnst. Grundsätzlich kannst du Akkorde spielen, Fingerpicking und Riffs/Melodien.


    Akkorde - Die linke Hand greift den Akkord, und die rechte schlägt die Saiten in einem Rhythmus an, der Strumming genannt wird (denk an Wonderwall von Oasis). Manche Songs sind leichter zugänglich, weil die Akkorde vereinfacht sind – ein gutes Beispiel ist Love Yourself von Justin Bieber, bei dem meist nur 2 Töne pro Akkord gespielt werden.


    Fingerpicking - Die linke Hand greift den Akkord, und die Saiten werden mit den Fingern einzeln angeschlagen (denk an das Intro von Nothing Else Matters von Metallica oder House of the Rising Sun)


    Riff - Ein Riff hat Rhythmus und Töne und ist absolut essenziell in der Rockmusik – das bekannteste Riff der Welt ist Smoke on the Water. Ein Riff ist manchmal leichter als Akkorde, da oft nicht so viele Saiten gleichzeitig heruntergedrückt werden müssen.


    Melodie - Thema, Solo usw. sind verschiedene Situationen, in denen die Gitarre hauptsächlich jeweils nur einen Ton spielt. Man kann auch die Melodie der Stimme nachspielen – es gibt sehr viele Möglichkeiten, und weil du dich nur auf einen Ton zur Zeit konzentrieren musst, sind einfache Melodien oft leichter zu erlernen.

    Wie findet man heraus, was man spielen soll?

    Wenn du deinen ersten Song lernen möchtest, gibt es ein paar Wege – ganz klassisch kannst du dir einen Gitarrenlehrer suchen, der dir den Einstieg erleichtert. Wenn du lieber selbstständig arbeitest, gibt es ebenfalls viele gute Möglichkeiten. Es gibt unzählige gute Youtube-Videos, die Akkorde allgemein erklären oder zeigen, wie du einen bestimmten Song spielst.


    Ein weiteres gutes Hilfsmittel sind Tabulaturen und Akkorddiagramme. Tabulaturen werden vor allem für Riffs und Melodien verwendet und zeigen die Reihenfolge der zu spielenden Töne. Im Beispiel unten ist eine sehr einfache Version von Smoke on the Water gezeigt, die man mit einem Finger spielen kann. Jede Linie steht für eine Gitarrensaite, wobei die tiefste Saite (E) unten steht. Die Zahl auf der Saite zeigt, welchen Bund du greifen musst, und die Abstände zwischen den Zahlen geben meist eine Idee vom Rhythmus, auch wenn man sich nicht immer darauf verlassen kann, dass der Rhythmus exakt passt.

     

     

    Akkorddiagramm

    Ein Akkorddiagramm zeigt – ähnlich wie eine Tabulatur – wo du deine Finger platzieren musst, jedoch nur für Akkorde – ohne Rhythmusangabe. Im Diagramm unten wird der Akkord E (E-Dur) gezeigt. Das Diagramm zeigt wieder die Gitarrensaiten, aber hier geben die Zahlen an, welcher Finger verwendet werden soll. Auf dem großen Bild siehst du, wie das Akkorddiagramm auf einer Gitarre aussieht, damit es besser nachvollziehbar ist. Die leeren Saiten, die du nicht greifst, sollen mitgespielt werden, wenn am Ende der Saite ein „O“ steht; steht dort ein „X“, werden sie nicht angeschlagen.

     

    Four chords to rule the world

    Wie versprochen kann man unglaublich viele Songs mit nur vier Akkorden spielen. Allerdings ist nicht egal, welche! Rein theoretisch sind es die Stufen 1, 4, 5 und 6 der Tonart – und auf der Gitarre ist es am einfachsten, in G-Dur zu starten, denn dann brauchst du die Akkorde G, D, Emol und C. Von diesen vier ist G der schwierigste, aber du kannst zum schnellen Einstieg mit einem sogenannten „Cheat-G“ beginnen – wenn deine Finger mehr daran gewöhnt sind, die Saiten herunterzudrücken, kannst du dann das „richtige“ G dazunehmen. Hier bekommst du einen Überblick über die Akkorde:


     

     

    Am Anfang kann es für die Finger anstrengend sein, die Saiten ganz herunterzudrücken, aber das ist nur eine Frage der Übung. Es dauert auch etwas, bis die Finger lernen, wo die Akkorde sitzen, damit du schnell zwischen ihnen wechseln kannst – aber auch hier geht es nur um Wiederholung, und wenn du mehrmals pro Woche übst, dauert es nicht lange, bis die Akkorde „in den Fingern“ sitzen.

    Songs im Internet finden

    Der schnellste Weg, einen Song zu lernen, ist, nach dem Songtitel und „chords“ oder „tabs“ zu suchen – je nachdem, ob du Akkorde oder ein Riff lernen möchtest. Fast immer hat jemand den Song irgendwo notiert. Sobald du also ein paar Akkorde spielen kannst, heißt es im Grunde: dranbleiben, Songs suchen und einfach losspielen. Das Einzige, worauf man achten sollte, ist, sich nichts Falsches anzutrainieren – das kann sowohl schlechte Gewohnheiten verursachen als auch im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen. Hier kann ein Gitarrenlehrer am meisten helfen, da er/sie deine Fingerhaltung, Technik usw. sehen kann.


    Das Wichtigste, wenn man mit dem Gitarrespielen beginnt, ist, viel zu üben – und schon 10 Minuten viermal pro Woche bringen schnell Ergebnisse, denn die Finger lernen zügig, wo die Akkorde liegen, und nach und nach bauen sie auch mehr Kraft auf, um die Saiten sauber herunterzudrücken. SoundStoreXL wünscht viel Spaß beim Gitarrespielen – unten findest du eine Liste mit den fünf wichtigsten Gitarren-Accessoires!

    Zubehör ohne Ende (Top 5)

    Es gibt unglaublich viel Zubehör für die Gitarre, das das Spielen einfacher und unterhaltsamer macht. Hier sind die Top 5:


    Tuner - absolut essenziell, besonders am Anfang. Es ist schwierig, eine Gitarre nach Gehör zu stimmen, und mit einem Tuner erledigst du das Stimmen im Handumdrehen und kannst dich aufs Spielen konzentrieren. Sieh dir hier unsere Auswahl an Gitarren-Tunern an.


    Capo - nicht essenziell, aber ein super spaßiges Tool, besonders wenn du gleichzeitig singst und spielst. Der Capo wird über alle Saiten gesetzt und macht die Gitarre „kürzer“. Dadurch änderst du die Tonart, und es wird leichter, eine Tonart zu finden, die zu deiner Stimme passt – außerdem fühlt sich die Gitarre anders an, was Spaß macht. Wenn du einen Capo im 2. Bund hast und den Akkord spielst, der normalerweise E mol ist, ist es jetzt ein F# mol. Hier kann eine Übersicht hilfreich sein, wo alle Töne auf dem Griffbrett liegen: Sieh dir hier unsere Auswahl an Capos an.

    Übersicht über die Töne auf dem Griffbrett


     

    Stativ/Halter - Ein Bodenstativ oder ein Wandhalter für deine Gitarre ist eine gute Idee, damit sie nicht umkippt und kaputtgeht. Sieh dir hier unsere Auswahl an Gitarrenstativen an.


    Tasche - Wenn du die Gitarre mit ans Lagerfeuer nehmen möchtest, ist eine Tasche ideal, damit du keine Schäden an der Gitarre riskierst. Sieh dir hier unsere Auswahl an Gitarrentaschen an.


    Plektrum - Du kannst problemlos ausschließlich mit den Fingern spielen, aber für Akkorde und Riffs sorgt ein Plektrum für einen prägnanteren Sound. Für akustische Gitarren verwendet man in der Regel dünnere Plektren. Sieh dir hier unsere Auswahl an Plektren an.

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