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In diesem Beitrag zeige ich dir, wie man als DJ seine Musikbibliothek organisiert. Ich bin seit vielen Jahren DJ, habe in verschiedenen Clubs im ganzen Land gespielt und ich liebe Struktur! Schau dir das Video an oder lies meinen Beitrag und hol dir Inspiration für deine Musikbibliothek.
Werde ein hervorragender DJ
Wenn man ein ambitionierter DJ sein möchte und sein Musikarchiv bzw. seinen Musikkatalog in Ordnung haben will, ist es wichtig, die Musik zu kennen, die man spielt. Es reicht nicht aus, nur BPM (beats per minute) und die Tonart des Tracks zu kennen. Natürlich kann man als DJ weit kommen, wenn man seinen Katalog kennt, auch wenn man ihn nicht nach Jahren und Genres aufgeteilt hat, aber es macht das Leben dennoch deutlich einfacher, einen Überblick über Veröffentlichungsdatum und Genre der Tracks zu haben. Das gibt dir außerdem eine klarere Grundlage dafür, welche Musik du z. B. auf einem 50. Geburtstag spielen solltest, bei dem die Zielgruppe von 10–70 Jahren reichen kann.
Wir alle kennen den Ausdruck „Erinnerst du dich an die Musik in den 1960ern, 1970ern, 1980ern“ usw. Diese Formulierungen gibt es wegen all der fantastischen Musik, die im Laufe der Zeit veröffentlicht wurde. Gehen wir 60 Jahre zurück, dann waren die 1960er die Jahre, in denen Elvis Presley, Bob Dylan, The Beatles und The Rolling Stones ein riesiger Hit waren. Rock und Jazz waren modern, und die Jugendlichen trafen sich und feierten in sogenannten Jazzclubs.
Die Entwicklung in der Musik setzte sich fort, und in den 1970er-Jahren waren David Bowie, Stevie Wonder, Earth Wind & Fire und unter anderem Gasolin’ mit Kim Larsen die Namen, die man auf Musikplakaten sah, die in den Straßen auf nahezu allen Flächen klebten. Disco, Funk, Soul und R&B waren in diesen Jahren prägend, und zusammen mit den 1980ern begann sich ein Muster aus farbenfrohen Partys, Kleidung und Lifestyle herauszubilden.

Spotify und Playlists zur Inspiration
Jeden einzelnen Tag werden allein auf der Plattform Spotify 60.000 Songs veröffentlicht. Es kostet sehr viel Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen und all die neue Musik zu sortieren, die veröffentlicht wird und sich gleichzeitig für verschiedene Events eignet. Spotify hat eigene Playlists, und sie sind ein wirklich guter Ausgangspunkt, wenn man z. B. bei der beliebtesten neuen Mainstreammusik auf dem Laufenden bleiben möchte. Dazu gehören unter anderem Top 50 – Dänemark und New Music Friday, die sich dafür sehr gut eignen.
Auch wenn Spotify nicht alle möglichen speziellen Edits, Remixes und Mashups hat, die du unter anderem auf Soundcloud, 1001Tracklists, YouTube oder einer dritten Seite findest, haben sie eine Vielzahl offizieller Playlists, die von Spotify selbst erstellt wurden, aber auch Playlists, die andere private Nutzer erstellt haben. Diese Playlists können dir als DJ das Leben erleichtern, deinen Musikkatalog erweitern und nicht zuletzt dazu beitragen, dass du die Entwicklung über die Jahre besser verstehst.
Du hast vielleicht schon einmal einen DJ einen Track aus dem Subgenre Disco-House spielen hören und anschließend gedacht, dass du selbst beim nächsten DJ-Gig etwas in diesem Stil spielen möchtest. Genau hier kommen Playlists ins Spiel, denn am Tag selbst kannst du Spotify öffnen und anschließend die neuesten Hits 2023 innerhalb des Genres finden.
Soundcloud gehört ebenfalls zu den größten der Welt, wo man unter anderem auch eine Menge kostenloser Musik herunterladen kann. Es gibt besonders viele Newcomer-Artists, die sich gerne selbst promoten möchten und dafür als Gegenleistung Support erhalten, typischerweise über einen Hyperlink, wenn andere DJs ein Remix herunterladen wollen, das der Artist erstellt hat.
Musikkauf
Es ist schnell, simpel und einfach, sich über Spotify inspirieren zu lassen und anschließend die Musik bei iTunes, Beatport oder anderen externen Seiten zu kaufen, auf denen du einzelne Tracks, EPs oder Alben erwerben kannst. Es kann jedoch teuer werden, 6-20 kr. pro Track zu bezahlen. Deshalb gibt es auch eine Vielzahl verschiedener Music Pools, die die meiste Musik mit Intro Edits zu den Tracks anbieten. Die beliebtesten Music Pools sind
| Monatlich | Vierteljährlich | Halbjährlich | Jährlich | |
| DjCity | $30 (208 DKK) | $150 (1040 DKK) | ||
| MyMP3Pool | $20 (139 DKK) | $200 (1387 DKK) | ||
| BPMSupreme | $20 (139 DKK) | |||
| DigitalMusicPool | $55 (381 DKK) | $110 (763 DKK) | $200 (1387 DKK) | |
| DigitalDJPool | $20 (139 DKK) | $190 (1320 DKK) | ||
| Crooklyn Clan |
Bei BPMSupreme gibt es Standard- und Premium-Pläne. Diese liegen in den Preisklassen $20-$60, aber du kannst problemlos den Standardplan für $20 wählen. DigitalDJPool bietet zudem einen Service namens 5-tägige Testphase für $1 an, bei dem du sehen und hören kannst, welche Musik sie anbieten. Das ist ziemlich clever, da man natürlich immer wissen möchte, ob die Musik gut ist, bevor man den Abopreis bezahlt.
Crooklyn Clan bietet Kreditkartenzahlung an. Das bedeutet, dass du bei ihnen Guthaben in Höhe von $2.50-$90.00 kaufen kannst. Meistens bieten sie außerdem viele verschiedene Mashups, Bootlegs und Edits an, die von anderen DJs erstellt wurden. Das tun die anderen Seiten ebenfalls, aber das Hauptkonzept von Crooklyn Clan sind Mashups und verschiedene Edits, die für den DJ als Paketlösung zusammengestellt sind.
Anlegen von Playlists in iTunes
Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man seinen Musikkatalog strukturieren kann. Wir erklären, wie man iTunes für Playlists nutzt und anschließend die Playlists mit der DJ-Software Rekordbox synchronisiert. Wenn du iTunes öffnest und den Mauszeiger zum Tab „Playlists“ bewegst, kannst du darunter per Rechtsklick drei Funktionen verwenden. Du kannst entweder eine Playlist, eine Smart Playlist oder einen Playlist-Ordner erstellen.

Die Funktion „Neue Playlist“ und „Playlist-Ordner“ ist einfach zu verstehen. Wenn du eine neue Playlist erstellst, kannst du sie z. B. HipHop 2000s nennen und anschließend die gesamte Musik hinzufügen, die deiner Meinung nach in diese Kategorie gehört. Das bedeutet, dass sämtlicher Hip-Hop aus den 00ern zwischen 2000 und 2009 veröffentlicht wurde.

Anschließend kann man einen „Playlist-Ordner“ hinzufügen und die erstellten Playlists darin ablegen. Ein Beispiel mit dem Genre Hip Hop von 2010–2019 könnte so aussehen

Die dritte Funktion ist „Smart Playlist“. Diese ist ziemlich genial, wenn die Angaben zu den einzelnen Songs korrekt eingestellt sind.

Die Informationen findest du, indem du mit der rechten Maustaste auf den Titel klickst und Informationen auswählst.

Normalerweise sind Musiktitel, die über iTunes gekauft wurden, mit allen korrekten Daten versehen, und das bietet den Vorteil, dass du mit einer Smart Playlist anhand bestimmter Regeln eingrenzen kannst, sodass jede Musik, die du im integrierten iTunes-Genre „HipHop/Rap“ in den Jahreszahlen von 2010–2019 angegeben hast, automatisch dem Ordner hinzugefügt wird, sobald die Kriterien festgelegt und gespeichert werden.


Man sollte jedoch daran denken, dass dies danach eingerichtet ist, welche Genres iTunes anbietet. Das bedeutet, dass es z. B. schwierig ist, deutschen Hip-Hop von englischem Hip-Hop zu trennen, da diese Kriterien nicht im iTunes-Back-End-System integriert sind. Daher ist es oft deutlich einfacher, die Playlists manuell zu erstellen, damit man sicherstellen kann, dass man die beiden Kriterien getrennt hält.
HINWEIS. Diese Smart-Playlist-Funktion funktioniert ausschließlich NUR, wenn man die Kriterien für den jeweiligen Titel unter „Informationen“ angegeben hat.
Importieren von Playlists in RekordBox
Sobald du alle deine Playlists erstellt und deine gesamte Musik in iTunes gesammelt hast, kannst du damit beginnen, die Playlists in deine RekordBox zu importieren. Wie in der Abbildung unten gezeigt, kannst du deine iTunes-Mediathek in RekordBox aktualisieren und anschließend die Playlists in RekordBox übernehmen, sodass die Songs aus der Playlist zu synchronisieren beginnen und die Titel analysiert werden – und voilà: Du hast Ordnung und Kontrolle über deine Musikbibliothek.

Smartlist in Traktor PRO 3
Wenn du die neueste Generation der Traktor-Software, Traktor PRO 3, in deinem DJ-Setup nutzt, ist dieselbe Funktionalität vorhanden wie in iTunes. Diese wird von Native Instruments Smartlist genannt.
Da die Funktion integriert ist, wird der gesamte Prozess zur Erstellung smarter Playlists noch einfacher und lässt sich daher auch problemlos umsetzen, wenn man live spielt und plötzlich eine gute Idee für ein paar Tracks hat.
Die Smartlist-Funktion in Traktor ähnelt stark der in iTunes integrierten, ermöglicht jedoch das Filtern nach einer Reihe weiterer Parameter, wie z. B. key und remixer. Dadurch erhältst du relevantere Parameter als iTunes bietet. Die Liste der Parameter in iTunes vs. Traktor findest du unten.
Vergleich der Smartlist-Funktion: iTunes vs. Traktor
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Traktor PRO 3 |
iTunes |
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Analysis Lock |
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Analyzed |
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Color |
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