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Kauf eines Drumsets für Ihr Kind

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    Hilfe! Mein Kind trommelt auf allem herum…!

    Bei SoundStoreXL haben wir im Laufe der Zeit mit sehr vielen Eltern gesprochen, die vor der Aufgabe standen, ein Drumkit für ihr Kind zu kaufen. Wenn man selbst noch nie die Finger an einem Drumkit hatte, kann das schnell etwas unübersichtlich wirken – es gibt viele Einzelteile, und worauf sollte man am wichtigsten achten? Und wie heißen die Teile überhaupt? Deshalb haben wir diesen Guide erstellt, in dem wir dich durch die Fragen führen, denen wir am häufigsten begegnen.

    Wie heißen diese runden Metall-Dinger?

    Im Gegensatz zu vielen anderen Instrumenten besteht ein Drumkit aus mehreren unterschiedlichen Teilen, und es ist ein guter Anfang, die Bezeichnungen zu kennen. Deshalb starten wir mit einem ganz grundlegenden Überblick! Es gibt drei Arten von Drums:

    Bassdrum: Die große, die auf dem Boden steht und die man mit einem Pedal spielt. Normalerweise 18”–24” im Durchmesser, bei Drumkits für Kinder manchmal kleiner. 

    Snare: Die flache Drum in der Mitte des Sets. In der Regel 14” im Durchmesser, kann aber auch kleiner sein. Unter dem Kessel sitzt ein Satz Federn, der Snareteppich – er sorgt für den charakteristischen Snare-Sound. 

    Toms: tam, tom, tamtam, tammer, toms, tamtammer – viele Namen für dasselbe! Die übrigen Drums im Set werden unterschiedlich bezeichnet. Die meisten Sets haben ein oder zwei Toms auf der Bassdrum montiert (10” und 12” oder 12” und 13” sind am üblichsten) sowie eine größere Drum rechts vom Drummer auf Beinen (oft 14” oder 16”) – diese heißt Floor Tom.

    Becken: Das sind die runden Metall-Dinger, die auf Stativen sitzen. Es gibt drei Typen: Eine Hi-Hat besteht aus zwei Becken und ist auf einem Stativ mit Pedal montiert, sodass man die Hi-Hat mit dem Fuß öffnen und schließen kann. In der Regel 14”. Ein Crashbecken sitzt oberhalb der Hi-Hat und ist meist 14” bis 18”. Das Ridebecken sitzt rechts und heißt „Ride“, weil man darauf „reitet“. Denk an einen klassischen Swing-Track. Manche Einsteiger-Sets haben nur eine Hi-Hat und ein einzelnes Becken – und damit kann man absolut gut starten!

    Hardware: Der einfache Teil… Hardware umfasst alle Stative, die die Becken halten, sowie Pedale und Drumhocker.

    Schlagzeugstöcke: Es gibt unzählige zur Auswahl. Die gängigsten Größen sind 7A und 5A, wobei 7A dünner ist – und in der Regel ein guter Ausgangspunkt für Kinder jeden Alters.

    Drum-Teppich: Es ist eine gute Idee, einen Teppich unter das Drumkit zu legen, da Pedale und Bassdrum-Spikes sonst Spuren auf dem Boden hinterlassen können.

    Wie du sicher schon bemerkt hast, werden Drum- und Beckengrößen immer in Zoll angegeben. Die Größe einer Drum wird innerhalb des Reifens gemessen – also des Rings, der das Drumhead an Ort und Stelle hält.

    Elektrisch oder akustisch?

    Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen einem akustischen und einem elektrischen Drumkit – nicht zuletzt beim Lautstärkepegel! Beides hat Vor- und Nachteile, die du hier nachlesen kannst:

    Akustisches Drumkit

    Vorteile: Macht richtig Spaß zu spielen, liefert viel schönen Sound und ist außerdem das, worauf die meisten im Proberaum und auf der Bühne spielen.

    Nachteile: hoher Lautstärkepegel.

    Elektrisches Drumkit

    Vorteile: niedriger Lautstärkepegel, viele spannende Sounds, E-Drumkits sind in den letzten 5–10 Jahren richtig gut geworden, nimmt nicht so viel Platz ein.

    Nachteile: Das Spielgefühl ist ganz anders als bei einem akustischen Set.

    Was solltest du also wählen? Darauf gibt es keine einfache Antwort. Ein akustisches Set vermittelt mehr Gefühl für die Drums – man hat die Freude, ein physisches Instrument zu spielen, bei dem der Sound aus Holz und Metall entsteht – etwas, das man nicht nachbilden und vermutlich auch nicht ganz beschreiben kann. Der große Vorteil eines elektrischen Sets ist natürlich, dass man Kopfhörer anschließen kann, sodass nicht das ganze Haus etwas von den Rhythmen hat… Außerdem bietet ein E-Drumkit jede Menge spaßige Kits, z. B. mit Dance-Sounds, Percussion-Sounds, Afro-Sounds usw. Letztlich kommt es darauf an, wo ihr wohnt und was deinem Kind am Drums-Spielen am meisten Spaß macht. Wenn es das Physische ist – auf etwas zu schlagen, das einen Ton macht – der am Ende Musik werden kann –, ergibt ein akustisches Set am meisten Sinn. Wenn ihr in einer Wohnung mit Nachbarn lebt, ist ein elektrisches Set ganz klar der richtige Weg!

    Wachsen sie da heraus?

    Bei kleineren Kindern lohnt es sich, die Größe des Sets zu berücksichtigen. Wenn ihr euch ein E-Drumkit anschaut, spricht man nicht direkt von Kinder-Sets. Die Drum-Pads sind so klein, dass ein E-Set problemlos auf Kinderhöhe eingestellt werden kann. Bei akustischen Sets können die meisten Kinder ab etwa 7–8 Jahren an einem normalen Set überall gut herankommen. Achte auf ein Drumkit mit 20” Bassdrum und kleineren Toms. Natürlich ist es auch möglich, ein Set in Kindergröße zu bekommen – wir haben z. B. ein Basix Junior Set, das sich gut für kleinere Kinder von 2–6 Jahren eignet. 

    Was ist dabei, wenn man ein Drumkit kauft?

    Achte darauf, dass viele Drumkits z. B. ohne Becken und Hardware verkauft werden. Das gilt besonders für teurere Sets, kommt aber auch bei manchen Einsteiger-Sets vor. Da das Bild oft ein komplettes Drumkit zeigt, kann das leicht irreführend sein – auf soundstorexl.de ist immer angegeben, was enthalten ist, also lies bitte den gesamten Text. 

    Wenn es kein Komplett-Set ist, kauft man oft ein Kesselsatz (mit den Drums selbst), ein Beckenset, ein Hardware-Set, einen Hocker und Sticks jeweils separat.

    Schütze die Ohren!

    Wir empfehlen immer, zu einem akustischen Set ein Paar gute Ohrstöpsel mitzukaufen. Drums können sehr laut sein, und es ist wichtig, auf seine Ohren aufzupassen! Es gibt einen Grund, warum viele professionelle Drummer ebenfalls Ohrstöpsel verwenden.

     

    Was ist das Beste?

    Es gibt viele Marken zur Auswahl, und die meisten stellen auch gute Einsteiger-Sets her. Das Wichtigste ist natürlich, ein Set zu kaufen, das der Nutzung standhält. Im Bereich akustischer Sets gehören Yamaha, Pearl, Gretsch, Tama und Mapex zu den größten, während auf den Becken häufig Zildjian, Sabian, Meinl oder Paiste steht. Im Bereich E-Drumkits sind Roland, Yamaha und Alesis die wichtigsten Player. Es ist fast unmöglich zu sagen, was am besten ist, da es stark vom Geschmack abhängt – aber wenn man bei den großen Marken bleibt, liegt man in jedem Fall nicht völlig daneben.

    Budget

    Natürlich ist es bei Drums wie bei allem anderen – man bekommt, wofür man bezahlt. Es lohnt sich nicht, zu billig zu kaufen, denn dann bekommt der neue Drummer sehr schnell Lust auf ein besseres Set – und auch die Spielfreude kann unter einem Set leiden, das nicht gut klingt. Wir empfehlen, mindestens 4-5000,- für ein akustisches Drumkit und mindestens 2-4000,- für ein elektrisches Drumkit einzuplanen. Semi-professionelle Drumkits sind ab etwa 12-14000,- erhältlich – und das gilt sowohl für elektrische als auch für akustische Sets.

    Ein bisschen was für die Wunschliste

    Es ist immer gut, etwas für die Wunschliste zu haben. Wenn ein Drumkit aus so vielen Einzelteilen besteht, bietet das die Möglichkeit, nach und nach auszutauschen und das eigene Set Schritt für Schritt aufzurüsten. Das kann alles sein – von einem Paar neuen Sticks bis hin zu einem neuen Becken oder einem Bassdrum-Pedal. Bei E-Sets kann man z. B. auch das Snare-Pad upgraden, damit es sich noch besser spielen lässt.

    Melde dich bei uns, wenn ihr Fragen habt

    Wir hoffen, dass dieser Guide geholfen hat und dass ihr jetzt besser darauf vorbereitet seid, das genau richtige Drumkit auszuwählen. Ihr könnt euch natürlich jederzeit gern per E-Mail, Facebook oder Telefon bei uns melden, wenn ihr Beratung und Unterstützung braucht – wir wissen, dass das schnell etwas unübersichtlich sein kann! 

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