Trigger
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Drumtrigger für akustische und hybride Schlagzeugsets
Ein Drumtrigger ermöglicht es, das Spielgefühl eines akustischen Schlagzeugsets mit den Möglichkeiten elektronischer Drums zu kombinieren. Der Trigger registriert deinen Schlag auf der Trommel und sendet ein elektrisches Signal an ein Soundmodul, wo der Schlag einen elektronischen Drumsound, Percussion, ein Sample oder einen völlig anderen Klang auslösen kann.
Bei SoundStoreXL findest du Drumtrigger und Triggerlösungen von Roland und Yamaha für Schlagzeuger, die ein Hybridsetup aufbauen, ein bestehendes Set erweitern oder Live- und Studioproduktionen flexibler gestalten möchten.
Trigger sind besonders interessant, wenn du bereits ein gutes Schlagzeugset besitzt und es nicht durch E-Drums ersetzen möchtest. Stattdessen kann die Elektronik direkt zu den Trommeln hinzugefügt werden, auf denen du bereits spielst.
Was ist ein Drumtrigger?
Ein Drumtrigger ist ein Sensor, der die Vibrationen oder die Bewegung eines Trommelschlags registriert. Wenn du auf das Trommelfell schlägst, sendet der Trigger ein Signal an ein E-Drum-Soundmodul, das das Signal in einen Klang umwandelt.
Der Trigger erzeugt also nicht unbedingt selbst einen Klang. Er dient als Verbindung zwischen der physischen Trommel und dem elektronischen Teil deines Setups.
So kannst du auf einem traditionellen akustischen Schlagzeugset spielen und gleichzeitig elektronische Kicks, Snares, Percussionklänge oder Samples triggern.
Was ist ein Hybrid-Schlagzeugset?
Ein Hybrid-Schlagzeugset kombiniert akustische und elektronische Trommeln in einem Setup.
Die einfachste Lösung kann ein Trigger an der Bassdrum sein, der den Kick-Sound verstärkt oder ersetzt. Ein fortgeschritteneres Setup kann Trigger an Kick, Snare und Toms umfassen, kombiniert mit Drum-Pads, Hi-Hat- und Becken-Pads sowie Sample- & Percussion-Pads.
Das Ergebnis ist ein Schlagzeugset, bei dem der Schlagzeuger weiterhin das physische Ansprechverhalten akustischer Trommeln spürt, gleichzeitig aber Zugang zu elektronischen Sounds und Samples erhält.
Warum Drumtrigger verwenden?
Es gibt mehrere gute Gründe, Trigger in ein Schlagzeugset zu integrieren.
Gleichmäßiger Bassdrum-Sound live
Die Bassdrum ist einer der häufigsten Einsatzbereiche für einen Trigger. Der Trigger kann bei jedem Schlag einen präzisen elektronischen Kick-Sound auslösen und damit das Signal ergänzen, das von einem herkömmlichen Trommelmikrofon kommt.
Das kann besonders in Musik nützlich sein, bei der ein sehr gleichmäßiger und kontrollierter Kick ein wichtiger Bestandteil des Klangbilds ist.
Elektronische Sounds von akustischen Trommeln
Eine Snare oder ein Tom kann alles von traditionellen Drumsounds bis hin zu Claps, Percussion, Effekten und Samples triggern. Dadurch ist ein Hybridsetup weit über Rock und Metal hinaus interessant und kann in Pop, elektronischer Musik, Hip-Hop und moderner Liveproduktion eingesetzt werden.
Erweitere dein bestehendes Schlagzeugset
Wenn du bereits ein akustisches Setup besitzt, können Trigger ein flexiblerer Weg zu elektronischen Sounds sein, als ein komplettes elektronisches Schlagzeugset zu kaufen.
Du behältst deine vorhandenen Trommeln, Drumsticks, hardware und dein Spielgefühl und fügst nur dort Elektronik hinzu, wo sie einen Mehrwert bietet.
Trigger oder elektronisches Drum-Pad?
Ein Trigger und ein elektronisches Drum-Pad erfüllen grundsätzlich dieselbe Aufgabe: Sie registrieren einen Schlag und senden ein Signal an ein Soundmodul weiter.
Der Unterschied liegt in der Spielfläche.
Ein Drum-Pad verfügt über eine eigene elektronische Spielfläche, während der Trigger an oder neben einer vorhandenen akustischen Trommel montiert wird.
Wenn du dein akustisches Schlagzeugset behalten möchtest, sind Trigger daher eine naheliegende Lösung. Wenn du ein nahezu lautloses Übungssetup oder eine vollständig elektronische Lösung wünschst, sind separate Drum-Pads oder ein komplettes E-Drum-Set sinnvoller.
Trigger oder Trommelmikrofon?
Trigger und Mikrofone müssen nicht unbedingt als Konkurrenten betrachtet werden.
Ein Mikrofon nimmt den tatsächlichen akustischen Klang der Trommel auf. Ein Trigger registriert dagegen den Schlag selbst und nutzt ihn, um einen elektronischen Klang zu aktivieren.
Bei professionellen Liveproduktionen werden beide Techniken oft gleichzeitig eingesetzt. Ein Trommelmikrofon liefert den natürlichen Klang, während der Trigger zusätzlichen Attack, Druck oder ein völlig separates Sample hinzufügen kann.
So kann der Tontechniker den akustischen und elektronischen Klang nach Bedarf mischen.
Kick-, Snare- und Tom-Trigger
Trigger werden häufig für bestimmte Teile des Schlagzeugsets entwickelt.
Bassdrum-Trigger
Ein Kick-Trigger wird an der Bassdrum montiert und registriert die Schläge des Schlägels. Hier ist eine präzise Erkennung besonders wichtig, da schnelle Doppelschläge sonst Fehltrigger auslösen können.
Snare-Trigger
Ein fortgeschrittenerer Snare-Trigger kann verschiedene Bereiche der Trommel registrieren. Bei kompatiblen Lösungen können beispielsweise Fell und Rim separate Signale senden.
Tom-Trigger
Tom-Trigger werden ebenfalls verwendet, um elektronische Layer hinzuzufügen oder den akustischen Klang durch Samples zu ersetzen.
Ein Setup muss nicht groß beginnen. Viele starten mit einem Trigger und erweitern das System später.
Single-Zone- oder Dual-Zone-Trigger?
Ein Single-Zone-Trigger registriert ein Signal. Das ist bei der Bassdrum oft ausreichend, da hauptsächlich der Schlag selbst erfasst werden soll.
Dual-Zone-Trigger können zwei verschiedene Anschlagarten registrieren – beispielsweise Fell und Rim bei einer Snare.
Das setzt jedoch voraus, dass das angeschlossene Soundmodul die Funktionen ebenfalls unterstützt. Deshalb ist es wichtig, Trigger und Modul als ein zusammengehöriges System zu betrachten, anstatt den Trigger isoliert auszuwählen.
Trigger und Soundmodul müssen zusammenspielen
Der Trigger registriert den Schlag, aber das Soundmodul entscheidet, was danach geschieht.
Ein Soundmodul kann unter anderem bestimmen, welcher Klang gespielt wird, wie empfindlich der Trigger ist, wie stark der Schlag sein muss, bevor er registriert wird, und wie unterschiedliche Schlagstärken den Klang beeinflussen.
Wenn du ein größeres elektronisches System aufbauen möchtest, kann es daher sinnvoll sein, ein Modul mit mehreren Trigger-Eingängen zu bevorzugen, statt dich nur auf die Trigger selbst zu konzentrieren.
Sensitivity, Threshold und Crosstalk
Ein Trigger muss korrekt eingestellt werden, damit er natürlich funktioniert.
Sensitivity
Sensitivity bestimmt, wie stark das Modul auf einen Schlag reagiert. Eine zu hohe Empfindlichkeit kann unerwünschte Trigger auslösen, während eine zu niedrige Empfindlichkeit dazu führen kann, dass leise Schläge nicht registriert werden.
Threshold
Threshold bestimmt, wie stark ein Signal sein muss, bevor das Modul es als Trommelschlag erkennt. Damit lassen sich unter anderem kleine Vibrationen herausfiltern.
Crosstalk
Wenn mehrere Trigger am selben Schlagzeugset angebracht sind, können Vibrationen einer Trommel in manchen Fällen den Trigger einer anderen Trommel aktivieren. Das nennt man Crosstalk.
Moderne Soundmodule verfügen normalerweise über Einstellungen, mit denen sich das Problem deutlich reduzieren lässt. Eine korrekte Montage und Einrichtung ist daher mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Triggers.
Drumtrigger für den Live-Einsatz
Live ist einer der Bereiche, in denen Trigger ihre Stärken besonders deutlich zeigen.
Das elektronische Signal kann vom Modul über geeignete Audiokabel an ein Mischpult gesendet und mit dem restlichen Schlagzeugset gemischt werden. Der Schlagzeuger kann das elektronische Signal gleichzeitig über Kopfhörer, In-Ear-Monitoring oder Bühnenmonitoring hören.
Ein Hybridsetup kann beispielsweise aus einem traditionellen Schlagzeugset mit Mikrofonen, einem Trigger an der Bassdrum, einem elektronischen Soundmodul und einem Sample-Pad für zusätzliche Effekte bestehen.
So kann der Schlagzeuger selbst Sounds auslösen, die sonst von einem Playback oder einem separaten Musiker kommen müssten.
Drumtrigger im Studio
Trigger können auch bei Aufnahmen nützlich sein.
Sie können unter anderem verwendet werden, um das genaue Timing einer akustischen Schlagzeugspur zu registrieren. Die Triggerinformationen können anschließend zusammen mit software oder elektronischen Drumsounds verwendet werden.
Das bedeutet nicht unbedingt, dass der ursprüngliche Drumsound ersetzt werden muss. Elektronische Samples können unter die akustische Aufnahme gelegt werden, um beispielsweise mehr Stabilität im Bassdrum-Fundament oder mehr Attack in der Snare zu erzeugen.
Hier können Trigger je nach Aufbau der Produktion natürlich zusammen mit Studiomonitoren, Kopfhörern und MIDI-Kabeln eingesetzt werden.
Drumtrigger oder Sample-Pad?
Ein Sample- & Percussion-Pad verfügt über eigene Spielflächen, während ein Trigger die Trommel verwendet, auf der du bereits spielst.
Wenn du zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Effekt oder ein Vocal-Sample auslösen möchtest, ist ein Sample-Pad oft einfacher zu bedienen.
Wenn der elektronische Klang dagegen deinem normalen Kick-, Snare- oder Tom-Spiel folgen soll, ist ein Trigger natürlicher.
Viele professionelle Hybridsetups kombinieren genau diese beiden Möglichkeiten.
Trigger zusammen mit elektronischen Drums
Trigger sind nicht nur für rein akustische Schlagzeugsets relevant. Sie können auch Teil eines größeren Setups mit elektronischen Drums, zusätzlichen Drum-Pads und elektronischen Becken sein.
Für die Montage benötigst du außerdem möglicherweise hardware für E-Drums und weiteres E-Drum-Zubehör.
So lässt sich ein sehr persönliches Setup aufbauen, statt an die Konfiguration eines fertigen Schlagzeugsets gebunden zu sein.
Roland Drumtrigger
Roland ist einer der etabliertesten Namen im Bereich elektronischer Drums und entwickelt seit vielen Jahren Trigger, Pads und Soundmodule für den Hybrid-Einsatz.
Rolands Triggerlösungen sind besonders für Schlagzeuger interessant, die traditionelle Trommeln mit elektronischen Sounds kombinieren möchten, ohne das grundlegende Spielgefühl zu verändern.
Yamaha Trigger- und Hybridlösungen
Yamaha arbeitet ebenfalls an der Integration akustischer und elektronischer Drums. Ein Beispiel ist Yamaha EAD10, das Trigger- und modulbasierte Funktionen mit einem anderen Ansatz kombiniert, um ein akustisches Schlagzeugset elektronisch nutzbar zu machen.
Dadurch ist Yamaha für Schlagzeuger interessant, die sowohl elektronische Möglichkeiten wünschen als auch das akustische Schlagzeugset als Mittelpunkt ihres Setups beibehalten möchten.
Was benötigst du zusammen mit einem Drumtrigger?
Der Trigger selbst ist nur ein Teil der Signalkette. Je nach Lösung kann ein komplettes Setup aus Trigger, Soundmodul, Kabeln und Monitoring bestehen.
Für das Schlagzeugset sind ein stabiler Drumhocker und ein Schlagzeugteppich weiterhin wichtig, besonders live, wenn das gesamte Set stabil stehen muss.
Wenn du sowohl Elektronik als auch traditionelles Schlagzeug-Equipment verwendest, kann es außerdem sinnvoll sein, die Triggerlösung mit herkömmlichen Trommelmikrofonen und weiterem Equipment aus unserer gesamten Auswahl an Schlagzeug zu kombinieren.
Für wen sind Drumtrigger geeignet?
Der akustische Schlagzeuger: Wenn du dein aktuelles Schlagzeugset liebst, aber Zugang zu elektronischen Sounds möchtest, gehören Trigger zu den direktesten Lösungen.
Der Live-Schlagzeuger: Trigger sind relevant, wenn bestimmte Drumsounds von Konzert zu Konzert sehr gleichmäßig sein sollen oder elektronische Samples in die Show integriert werden sollen.
Der Studio-Schlagzeuger: Hier können Triggerinformationen als Ergänzung zu Mikrofonaufnahmen verwendet werden und mehr Flexibilität bei der Nachbearbeitung bieten.
Der experimentierfreudige Schlagzeuger: Die Kombination aus akustischen Trommeln, Triggern, Sample-Pads und elektronischen Sounds eröffnet weit mehr Möglichkeiten als traditionelle Drumsounds.
Drumcity – Schlagzeugkompetenz bei SoundStoreXL
Drumcity war viele Jahre ein bekannter Name unter dänischen Schlagzeugern. Heute lebt diese Schlagzeugkompetenz bei SoundStoreXL weiter, wo akustische Drums und elektronische Lösungen als Teile derselben Schlagzeugwelt betrachtet werden.
Das ist besonders bei Triggern relevant, bei denen es nicht nur um einen einzelnen Sensor geht, sondern darum, wie Trigger, Trommel, Soundmodul und der Rest deines Setups zusammenspielen.
Häufig gestellte Fragen zu Drumtriggern
Kann ich einen Trigger an einem normalen akustischen Schlagzeugset anbringen?
Ja. Das ist genau der Hauptzweck vieler Drumtrigger. Sie werden an einer akustischen Trommel montiert und registrieren deine Schläge.
Benötigt ein Drumtrigger ein Soundmodul?
Bei den meisten herkömmlichen Trigger-Setups muss das Signal an ein kompatibles Soundmodul oder ein anderes elektronisches Gerät gesendet werden, das die Triggerinformationen in Klang umwandeln kann.
Kann ich meine eigenen Samples triggern?
Das hängt vom angeschlossenen Modul ab. Wenn das Modul eigene Samples unterstützt, kann der Trigger verwendet werden, um sie zu aktivieren.
Kann ich Trigger an Kick, Snare und Toms verwenden?
Ja, aber du solltest Trigger auswählen, die zum jeweiligen Trommeltyp passen, und sicherstellen, dass dein Soundmodul über die erforderlichen Trigger-Eingänge verfügt.
Ist ein Trigger dasselbe wie ein Mikrofon?
Nein. Das Mikrofon nimmt den eigentlichen Klang der Trommel auf. Der Trigger registriert den Schlag und verwendet ihn, um einen elektronischen Klang zu aktivieren.
Kann ich Drumtrigger mit Sample-Pads kombinieren?
Ja. Das ist eine sehr verbreitete Möglichkeit, ein fortgeschritteneres Hybridsetup aufzubauen. Die Trigger folgen deinem normalen Schlagzeugspiel, während das Sample-Pad für separate Samples, Percussion und Effekte verwendet werden kann.
Sind Trigger nur für Metal relevant?
Nein. Obwohl Kick-Trigger im Metal lange beliebt waren, werden Hybrid-Drums heute in allen Bereichen eingesetzt – von Pop und elektronischer Musik bis hin zu Hip-Hop, Rock und moderner Liveproduktion.